Wahlkreiskonferenz mit Ausblick

Es ist wieder soweit: Am 25. Mai werden die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger im Kreis Görlitz einen neuen Kreistag wählen.

Seit der Kreisreform 2008 hat der damals neu gewählte Kreistag überwiegend damit zu tun gehabt, die Strukturen des Niederschlesischen Oberlausitzkreises (NOL), des Kreises Löbau-Zittau und der ehemals kreisfreien Stadt Görlitz aneinander anzupassen bzw. zu einem einheitlichen Gebilde zu formen.

Das ist in dem neuen Landkreis mit seiner über 100 km langen Nord-Süd-Ausdehnung sicher kein leichtes Unterfangen gewesen. Inzwischen sitzt die Kreisverwaltung in der Görlitzer Bahnhofstraße, die Sitzungen finden im Görlitzer Berufsschulzentrum statt und die gewählten Vertreter aus dem Norden und Süden des wegen seiner Form genannten „Bananenkreises“ haben sich kennen gelernt. Viele von ihnen sind schon seit der politischen Wende dabei. Das macht sich am hohen Altersdurchschnitt bemerkbar.

Nun wird es nach fast 25 Jahren Zeit zu einem Generationswechsel.

In der aktuellen Kandidatenlistung unseres Kreisverbandes finden sich viele jüngere Menschen, die bereit sind, für die SPD in den insgesamt 10 Wahlkreisen unseres Landkreises anzutreten. Das finde ich großartig. Es zeigt, dass „die Jugend von heute“ mehr Interesse an der Kommunalpolitik hat, als immer wieder angenommen wird.

Die Themen, mit denen wir in den Wahlkampf gehen wollen, brennen uns auf den Nägeln: weite Schulwege für die Kinder vor allem in den ländlichen Regionen, ein unzureichender öffentlicher Personennahverkehr, der darauf setzt, dass die Menschen auf dem Land ein Auto haben und die anderen sich eben kümmern müssen oder zu Hause bleiben sollen. Und es sind die Hochwassererlebnisse der letzten Jahre, bei denen viele Menschen in den Gemeinden unseres Kreises erlebt haben, dass die Hilfe während und nach den zahlreichen Hochwassern oft nur unzureichend funktioniert hat. Noch immer gibt es viele „weiße Flecken“ in der Mobilfunkanbindung, so dass Hilferufe nicht – wie andernorts selbstverständlich – per SMS oder Handy abgesetzt werden bzw. Frühwarnungen eingehen können. Noch ist an vielen Orten nicht klar, wie der Schutz gegen Hochwasser künftig aussehen und wer diesen bezahlen soll.

Es gibt also viel zu tun.

Die Aufstellung der Kandidaten war nur der erste Schritt. Wir werden uns in den nächsten Wochen an vielen Orten aufmachen und im Wahlkampf um Vertrauen werben, damit wir diese Probleme auch anpacken können. Damit wir dazu fit sind, gibt es am 15. März eine Kandidatenschulung in Rietschen. Und dann geht’s los!

Ich freue mich auf den Wahlkampf in unserem Kreisverband mit Euch!

Görlitzer Bahnhofsmission freut sich über SPD-Spende

Die während der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der SPD in Reichenbach gesammelte Spende ist an ihrem Bestimmungsort angekommen. Unser Kreisvorsitzender Thomas Jurk überreichte jetzt 150 Euro an die Görlitzer Bahnhofsmission. Diese kann das Geld gut gebrauchen, weil eigene Mittel der als gemeinnütziger Verein organisierten Einrichtung nicht ausreichen. Hierher kommen nicht nur Reisende in Notlagen, die Bahnhofsmission als Teil der Stadtmission bietet auch Görlitzern weiterführende Hilfe in Problemsituationen oder ist einfach nur ein Ort der Kommunikation. Gerhild Kreutziger würde sich als Vorsitzende des Görlitzer Ortsvereins deshalb wünschen, dass noch mehr Leute auf den Gedanken kommen, hier finanziell oder mit Sachspenden zu helfen. Auch Alt- Bürgermeister Hugo Sattig in Gestalt von Michael Prochnow machte der Bahnhofsmission aus Anlass der Spendenübergabe vor allem in Form einer riesigen Topfpflanze seine Aufwartung. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil sich gleich in der Nähe der Bahnhofsmission die Hugo-Sattig-Straße befindet. Als Stadtführer auch ein profunder Kenner Görlitzer Geschichte, verdeutlichte Prochnow, dass Sattig zwar kein Sozialdemokrat gewesen sei, soziale Lösungen in der Stadt für ihn aber immer eine Herzensangelegenheit waren. Dafür stehe vor allem das von ihm begründete Zentralhospital, dessen besonderes symbolisches Merkmal darin bestand, dass sich hier auch Patienten nach ihren gesundheitlichen Möglichkeiten an hauswirtschaftlichen oder Gartenarbeiten beteiligten.

Dolores Weidner als parteilose Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Kottmar nominiert
Dolores Weidner

Die 58-jährige, parteilose Diplom Architektin Dolores Weidner aus Obercunnersdorf wurde vom SPD-Kreisverband Görlitz am vergangenen Donnerstag einstimmig als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl am 24. März in der Gemeinde Kottmar aufgestellt.

Die fünffache Mutter (inzwischen erwachsener Kinder) gilt als eine profunde Kennerin kommunaler Entscheidungsprozesse. Dolores Weidner konnte als Stadtplanerin im Berliner Magistrat, als langjährige Leiterin des Bauamtes in Ebersbach, als Beraterin bei der Sächsischen Aufbaubank oder aktuell als zertifizierte Projektmanagerin ihre Fachkompetenz eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Gemeinsam mit einer Gruppe unabhängiger Bürger aus allen Ortsteilen der neuen Gemeinde Kottmar, steht Frau Weidner für ein gleichberechtigtes Miteinander von Verwaltung und Bürger ebenso, wie für ein frisches, zukunftsfähiges Dorfleben ohne alte Vernetzungen. Nach dem Motto „Das Verbindende ausbauen, das Trennende hinter uns lassen“ möchte Dolores Weidner das Zusammenwachsen der Gemeindeteile zu einer Gemeinschaft befördern. Weitere Schwerpunkte ihres Wahlprogrammes sind u.a. neue Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Kottmar, mehr Demokratie und Mitsprache in der Gemeinde, der Erhalt der Ortsfeuerwehren, sowie die Pflege und der Ausbau kommunaler Infrastruktur.

Die langjährig ehrenamtliche Denkmalschützerin und Initiatorin des trinationalen Projektes „Umgebindehausland“ geht in ihrer knappen Freizeit gern wandern, ist Hobby-Fotografin/Malerin und Musik-und Theaterliebhaberin. Dolores Weidner ist (Mit) Betreiberin der Ferienanlage „Am Spreequell“ und organisiert die „Dresdener Malschule“ im Ferienhaus in Obercunnersdorf.

Vorstellungstermine der BM Kandidatin Dolores Weidner:

15.02. um 18:30 Uhr im Kulturhaus in Ottenhain
22.02. um 18:30 Uhr im Kretscham in Obercunnersdorf
28.02. um 18:30 Uhr im Eibauer Brauhaus im Faktorenhof in Eibau
01.03. um 18:30 Uhr in der Turnhalle in Neueibau
07.03. um 18:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Walddorf, Kirschallee 1
09.03. um 18:00 Uhr im „Müllerstübchen“ in Kottmarsdorf
14.03. um 18:30 Uhr in der Gaststätte „Edelweiß“ in Niedercunnersdorf
15.03. um 18:30 Uhr im Landgasthof „Zum Hirsch“ in Eibau

SPD Zittau: „Glühweinaktion mit Herz für unsere Jugend“

Unter diesem Motto teilten bereits zum dritten Mal am vergangenen Samstag, den 15. Dezember 2012, im Zittauer Salzhaus Mitglieder der Jusos Glühwein, Tee und Kinderpunsch an die Besucher des Weihnachtsmarktes aus.

Unterstützt wurden David Horbaschk und Katrin von Schäwen bei dieser Initiative traditionell vom Zittauer SPD-Ortsverein. Auch in diesem Jahr diente der Ausschank der warmen Getränke einem guten Zweck. So stand es jedem frei, mit einer kleinen Spende Jugendliche beim Bau einer mobilen Mini-Rampe für Skateboard-Sportler zu unterstützen. Immerhin 100 Euro befanden sich bis 17.00 Uhr in der Spendenbox. Das Geld soll im Januar an die Akteure der mobilen Skater-Rampe übergeben werden. Bis dahin wollen wir die bisherigen Einnahme durch weitere Spenden noch etwas erhöhen.

Erfreulich ist für alle Beteiligten, dass sich trotz Adventsstimmung viele der Bürger beim Verweilen am Glühweinstand Zeit nahmen, Ihre Ideen für das Jahr 2013, dem Jahr der Bundestagswahl, mitzuteilen.

Als Spitzenreiter auf dem „Wunschzettel“ für das Jahr 2013 stehen ideelle Werte. Ganz oben auf der Skala der Wunsch nach einem respektvollen Miteinander der Generationen und Achtung vor dem „Alter“. Eine gerechte Entlohnung und die Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn, die Einstellung von mehr Lehrern in den Schulen und mehr Personal in der Altenpflege gehören zu den weiteren Vorschlägen.“ Alle Ideen sind fester Bestandteil des Bürgerdialoges, der im kommenden Jahr durch die SPD fortgeführt wird.

Wolfgang Speer, Vorsitzender des SPD-Ortsverein Zittau

Jusos im SPD-Kreisverband Görlitz

Jurk: Viele gute Gründe für 5.Klassen an Mittelschule Seifhennersdorf

Der Kreisvorsitzende der SPD MdL Thomas Jurk sieht die Argumente für die Einrichtung von zwei 5.Klassen an der Mittelschule Seifhennersdorf eindeutig auf Seiten der betroffenen Eltern und Schüler. ?Das Erreichen der Mindestschülerzahl zum Anmeldestichtag 16.März 2012, die begrenzte Aufnahmefähigkeit der umgebenden Mittelschulen, die Bauphase an der MS Oderwitz oder lange
Fahrwege für die Kinder sprechen eindeutig für Seifhennersdorf. Die friedliche Protestaktion der Eltern macht auch deutlich, dass es ihnen nicht um Krawall sondern um die bestmögliche Zukunft ihrer Kinder geht. Der Begriff ?öffentliches Interesse? für die Fortführung der Klassenstufe 5 wird so mit Leben erfüllt. Schließlich werde auch der Unterricht aufrecht erhalten. Das Sächsische
Kultusministerium sollte daher seine unnachgiebige Haltung aufgeben.

LR: SPD sieht Freistaat in der Pflicht
Im Gespräch miteinander: Andreas Bänder, Marco Gaebel, Martin Dulig und Thomas Baum. (v.l.n.r.) Foto: Regina Weiß

Gesprächsrunde in Bad Muskau diskutiert über Kommunalfinanzen und mehr

Die Stadt Bad Muskau braucht eine Therme, um ihre Attraktivität bei Gästen weiter steigern zu können. Das hat sowohl Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) als auch Bürger Klaus Mahr beim Bürgerforum der SPD am Dienstagabend in Bad Muskau unterstrichen.

SZ: Auf Tuchfühlung mit dem Stahl
Martin Dulig, Dietmar Jung, Peter Schulze und Ralf Brehmer (von links) im Waggonbau Niesky.Foto: R. Ullmann

Auf Info-Tour im Landkreis schaut sich der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Dulig bei den Waggonbauern und Stahlbauern in Niesky um und bekommt Aufgaben mit.

Thomas Jurk als SPD-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Kreisparteitag in Zittau setzt mit 18 Anträgen inhaltliche Schwerpunkte

Auf dem Parteitag der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten des Landkreises Görlitz wurden heute in Zittau die Parteigremien neu besetzt. Knapp 40 Delegierte wählten den Weißkeißeler Landtagsabgeordneten und ehemaligen sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk mit 91% Zustimmung als Vorsitzender der SPD im Landkreis wieder.

Unsere Standpunkte

Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität! 

Kontakt

SPD Kreisverband Görlitz

 

Devrientstraße 7

01067 Dresden

 

E-Mail: kv.goerlitz@spd.de

 

 

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