Bürger-Dialog. Die SPD hört zu!

Veröffentlicht am 24.09.2012 in Service
 

BürgerInnen und Bürger erklären der Partei, was sie ärgert und bedrückt. Was sie ändern wollen. Wofür Sozialdemokrat/Innen kämpfen sollen.

Der Bürger-Dialog öffnet die Programmarbeit der SPD weit über die Grenzen der Partei hinaus und will Anregungen und Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern in das SPD-Regierungsprogramm 2013 einfließen lassen. Der “klassische” Weg zum Regierungsprogramm (ExpertInnengespräche, Themenpapiere, Leitideen zum Wahlprogramm) wird ganz bewusst ergänzt durch Vorschläge zum Programmentwurf, die nicht aus den Kreisen der Parteigremien stammen, sondern von allen – Mitglieder oder nicht –, die ihre Vorschläge gern von der SPD umgesetzt sehen wollen und dafür konkrete Projekte oder Entwürfe im Dialog mit der SPD entwickeln wollen. Das Ziel: Ein Regierungsprogramm neuen Typs, transparent und im intensiven Dialog entstanden – bestehend aus “klassisch” erarbeiteten Programmpunkten UND aus “BürgerInnenprojekten”, die im Regierungsprogramm 2013 deutlich abgesetzt und erkennbar sind als Vorschläge/Forderungen/Ideen, die im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern entstanden sind. Was unterscheidet den Bürger-Dialog der SPD von anderen Versuchen, BürgerInnen an der Programmarbeit einer Partei zu beteiligen?
  • 1. Die SPD hört zu, statt zu referieren!
  • 2. Die SPD macht nicht nur Haupt- und Großstadt-„Townhall“-Meetings. Sie geht mit der gesamten Partei, vom Vorstand bis zum Ortsverein, in die Fläche, an die Brennpunkte, dorthin, wo es „riecht und stinkt“!
  • 3. Die SPD beschränkt sich nicht auf unverständliche Netz-Beteiligungsmodelle, die nur eine kleine Internet- Gemeinde und „ExpertInnen“ einbezieht, sondern der Bürger-Dialog nimmt alle BürgerInnen mit – im Chat, am Telefon, per E-Mail, bei Hausbesuchen, im persönlichen Gespräch auf der Straße oder am Arbeits- platz (wie bereits bei den Praxistagen).
  • 4. Die SPD bleibt nachhaltig mit den BürgerInnen im Dialog, lädt sie zu BürgerInnenkonferenzen ein, um ihre Projekte zu diskutieren und zur abschließenden BürgerInnenversammlung („BürgerInnenkonvent“), in der sie dem Parteivorstand das mit und von ihnen erarbeitete Programm präsentieren können.
Zum Bürger Dialog!