32 Millionen für Sachsenwerbung sind eine Fehlinvestition

Veröffentlicht am 29.05.2012 in Landespolitik
 

"Tue Gutes und rede drüber"- ist nach wie vor die erfolgreichste Werbestrategie. Nun will die
Sächsische Staatsregierung insgesamt 32 Millionen in eine werbeträchtige Kampagne für das Land Sachsen investieren. Doch auch der originellste Slogan und ein auf Hochglanz schick abgedruckte Markenzeichen des Freistaates Sachsen sind noch keine Garanten für Erfolg.

Der Lack an "Sachsens Glanz und Gloria" bröckelt. Massive Einsparungen im Bildungs- und Sozialbereich sowie im Kulturraumetat gefährden die drei wesentlichen Standortfaktoren, die dem Freistaat Sachsen für Einheimische aber auch Interessierte von Außerhalb Lebens- und liebenswert machen. Sachsens Staatsregierung hat offenbar trotz Schülerprotesten, Schließungen von Sozialeinrichtungen und drohendem Kulturabbau nicht begriffen, dass eine Förderung dieser drei Bereiche die beste Werbung für die Attraktivität des Freistaates Sachsen ist. Wenn von den 32 Millionen Werbekosten lediglich 3,1 Millionen in den Kulturraumetat eingestellt würden, dann gäbe es keine Negativschlagzeilen über Stellenkürzungen in Sächsischen Theatern und Orchestern, keine Existenzängste bei den Tierparks, den städtischen Museen u. u. u. Wenn die schwarz-gelbe Staatsregierung trotz ca. 1,3 Milliarden Mehreinnahmen in den drei Potenzbereichen des Landes den Sparhammer ansetzt, dann kann auch eine 32
Millionen schwere Werbe-Kampagne den Ruf nicht aufpolieren. "Tue Gutes."

Kommentare

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Zitat: Und mit Blick auf die Proteste des vergangenen Wintersemesters sieht der Uni-Pre4sident auch ffcr 2010 einen heidfen Winter varuos. Mehr noch: „Falls die Studierenden gegen die Sparmadfnahmen auf die Stradfe gehen, wfcrde ich mich diesen Protesten sofort anschliedfen.“Das ist wohl vorhersehbar gewesen, schliedflich hat die Universite4t jetzt ja Mehreinnahmen durch Studiengebfchren es ist ja nicht so, als ob das nicht in anderen Le4ndern schon mal so passiert we4re (d6sterreich). Herr Pre4sident G. hat die vergangenen Proteste ja nur sfcffisant bele4chelt, weil sie seiner wissenschaftlichen Meinung nicht entsprechen, aber diese Einstellung zeigt nur, wie wenig er von der Realite4t der Studenten versteht.

Autor: Melisha, Datum: 27.07.2012, 09:49 Uhr