Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Freunde der SPD, liebe Genossinnen und Genossen,

Ein ereignisreiches und ungewöhnliches Jahr liegt hinter uns.

Ein Jahr, in dem es mehr denn je auf Verantwortung für einander, Rücksicht auf einander und Solidarität miteinander ankam.

Ein neues, sicher nicht minder anstrengendes, vor allem aber wichtiges Jahr liegt vor uns.

Im Herbst wird ein neuer Bundestag gewählt.

Die vergangene Zeit, vor allem aber das hinter uns liegende Jahr 2020 haben klar gezeigt, wie wichtig und wie wertvoll es für Deutschland ist, dass die SPD im Bund Verantwortung trägt.

Die SPD als aktiver und zukunftsorientierter, vor allem aber verlässlicher Regierungspartner hat mit Vizekanzler Olaf Scholz an der Spitze bewiesen, wer Deutschland erfolgreich und mit ruhiger Hand durch schwere Fahrwasser lenken kann.

Mit dem Kommunalpaket, welches Kommunen schon seit der ersten Lockdown-Phase über Schwierigkeiten und Mindereinnahmen hinweghilft, bis hin zum 1. und 2. Corona-Hilfspaket hat vor allem Olaf Scholz gezeigt, wie man reagieren muss, damit eine Pandemie ein Land wie Deutschland nicht spaltet.

Zum 1. Januar tritt mit der Grundrente endlich und nach jahrelangem Widerstand der Union ein Gesetz in Kraft, was deutlich mehr Rentengerechtigkeit für viele bringen wird, die dieses Deutschland mit aufgebaut haben.

Mit der Steigerung des Kindergeldes um 15€ pro Kind auf dann 219€ für das erste und zweite, 225€ ab dem dritten Kind legt die SPD auch bei der finanziellen Unterstützung der Familien nach. So, wie sie es versprochen hatte. Außerdem wird der Solidaritätszuschlag für 90% der Einkommensbezieher abgeschafft - auch das hilft vor allem den Familien der Mittelschicht.

Im Laufe des Jahres wird der gesetzliche Mindestlohn, ebenfalls ein Gesetz, welches die SPD gegen den erbitterten Widerstand der Union und anderer durchsetzen konnte, weiter steigen und so für mehr Einkommensgerechtigkeit bei den unteren und mittleren Einkommen sorgen.

Allein diese vier Beispiele zeigen eindrucksvoll, warum es so wichtig ist, dass die SPD auch im Bund weiter in Regierungsverantwortung bleibt.

Bitte lassen Sie, lasst uns gemeinsam dafür Sorge tragen, dass wir diese Politik gemeinsam fortsetzten können. Dafür bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.

Im Herbst steht viel auf dem Spiel!

Ich wünsche Ihnen und Euch für das vor uns liegende neue Jahr Alles Gute, Erfolg, Schaffenskraft und vor allem eines: Gesundheit!

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen

Harald Prause-Kosubek                                                                                                      

Co-Vorsitzender des Kreisvorstandes und

Bundestagskandidat für den Wahlkreis Görlitz

 

13.06.2021 in Pressemitteilung

Bund fördert Parkprojekte aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ im Kreis Görlitz

 

Der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk, SPD-Berichterstatter im Haushaltsausschuss erklärt:

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute einen Beschluss über Projekte gefasst, die im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ gefördert werden. Die Stadt Bad Muskau erhält für die Fortschreibung der Landschaftsgestaltung des Fürsten Pückler zur Vision eines klimaresistenten urbanen Grünsystems 2 Millionen Euro vom Bund. Für die deutlich kleineren Projekte in Vierkirchen und Görlitz stehen jeweils 45 TSD Euro an Fördermitteln bereit.

Die Stadt Bad Muskau plant die Revitalisierung und Erweiterung der städtischen Grünzüge,
die unter Hermann Fürst Pückler-Muskau in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffen wurden. Mit der umfangreichen Pflanzung von Sträuchern und Gehölzen sollen klimaresistente Stadträume von hoher Biodiversität entstehen und zugleich ein ganzjähriger Erholungswert für Einwohner und Besucher gesteigert werden. Das Pücklersche Parkgeflecht
mit seinen idealtypischen Verschränkungen von Stadt und Park stellt hierbei ein wichtiges Kriterium zur Erlangung des UNESCO-Welterbestatus dar. Dabei werden hier 15 verschiedene Einzelmaßnahmen beantragt. Neben Wegebau und historischer Nachpflanzung sind auch Einzelprojekte zur Verbesserung der Bewässerungsmöglichkeiten Gegenstand des Antrags.

Die Gemeinde Vierkirchen plant die Gestaltung sowie die Renaturierung des Dammwegs durch die Schaffung einer parkähnlichen Freiraumstruktur. Der Dammweg führt vom Döbschützer Wasserschloss bis nach Melaune und stellt einen historischen Weg entlang des Flusses »Schwarzer Schöps« dar. Die historischen Strukturen entlang des Weges sollen innerhalb der Umbaumaßnahmen berücksichtigt werden und sich in den neu entstehenden Strukturen einfügen. Durch die Beseitigung von Brachflächen und der Anlage eines dammbegleitenden Parks sollen die Belange des Klimawandels berücksichtigt werden. Konkret ist eine Grünflächengestaltung mit heimischen Gewächsen, der Erhalt des Baumbestandes sowie zahlreiche Ausstattungselemente und Beleuchtung vorgesehen.

Die Stadt Görlitz plant unter dem Projekttitel „Wilhelms Wasserkraft“ die Erstellung einer Machbarkeitsstudie einer Bewässerungsanlage mit Regenwassermanagement und Speicheranlage für den 2,3 ha großen grünen Stadtplatz. Durch die Beregnung von Vegetationsflächen sowie etwa 120 Laubbäumen wird die Umgebungstemperatur spürbar gesenkt sowie die Nutzugsfähigkeit der Rasenfläche und die Vitalität der Bepflanzung gesichert. Die Studie soll die Aufnahme von Niederschlagwasser aus der Dachentwässerung umliegender Straßen prüfen, um einen Rückhalteeffekt zu erzielen. Ein funktionsloser Bunker kommt als Zisterne in Betracht. Über eine Zapfstelle wird die Bewässerung von Straßenbäumen in Innenstadtlage ermöglicht.

Mit dem Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" sollen konzeptionelle und investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz (CO2 Minderung) und Klimaanpassung, mit hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden. Insgesamt 100 Millionen Euro Bundesmittel aus dem Sondervermögen "Energie- und Klimafonds" werden im Haushaltsjahr 2021 bewilligt und stehen in den Jahren 2021 bis 2024 zur Verfügung.

13.06.2021 in Allgemein

Netzwerk Solidarität Görlitz öffnet am 10. Juni

 

Der SPD Kreisverband und Ortsverein Görlitz eröffnen in Kooperation mit Ver.di Sachsen West Ost Süd das neue Treffpunktbüro Netzwerk Solidarität in der Görlitzer Elisabethstraße 17 am Donnerstag, dem 10. Juni.

Ab 15:00 Uhr wird die Eröffnung mit der Präsentation der Ausstellung 150 Jahre SPD in Görlitz
vollzogen, welche zu diesem Jubiläum im Jahre 2018 erstellt wurde.

Ab 17:30 Uhr startet eine Diskussionsrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe 100 Jahre Görlitzer Parteitag und Programm. Unter dem Titel „Zurück in die Zukunft – Das Görlitzer Programm von 1921“ soll der vom 18.-24.09. 1921 in der Görlitzer Stadthalle durchgeführte Reichsparteitag der SPD näher beleuchtet und auf das hier und heute übertragen werden. Als Gäste werden der Landesvorsitzende der SPD Sachsen Martin Dulig sowie die SPD Landtagsabgeordnete Sabine Friedel aus Dresden erwartet.

Außerdem wird Gelegenheit sein, mit den beiden SPD Direktkandidat:innen zur Bundestagswahl, Harald Prause-Kosubek für Görlitz, sowie Kathrin Michel für Bautzen ins Gespräch zu kommen. „Mit der Eröffnung des Netzwerkbüros wollen wir unsere Präsenzstruktur im Landkreis erweitern und für Bürger:innen und ihre Anliegen noch besser erreichbar sein.“, erklärt der Co- Vorsitzende des SPD Kreisverbandes, Harald Prause -Kosubek. Seit Dezember 2020 betreibt der SPD Ortsverein in Zittau erfolgreich ein solches Netzwerkbüro, dort in Kooperation mit IG Metall, DGB und Ver.di. „Die dortige Resonanz zeigt uns, dass es wichtig ist, auch und gerade in Zeiten der Pandemie und Politikverdrossenheit für die Menschen vor Ort erreichbar und ansprechbar zu sein. Das muss nicht immer physisch, in jedem Falle aber persönlich möglich sein.“, so Prause-Kosubek weiter. Kreisverband und Ortsverein Görlitz wollen aber in ihrer neuen Geschäftsstelle in der Elisabethstraße nach Überwindung der heißen Pandemie- Phase und bei stabil niedrigen Inzidenz-Zahlen auch verstärkt öffentliche Diskussionen, Veranstaltungen und Sprechstunden anbieten.

Die Eröffnung am 10.Juni ist öffentlich. Das vor Ort veröffentlichte Hygienekonzept wird jedermann bekannt gegeben und umgesetzt. Um Benutzung einer Mund- Nasen- Bedeckung in FFP2 oder medizinischem Standard wird gebeten. Die Veranstaltung wird auch auf einen Teilbereich des gegenüberliegenden Elisabethplatzes ausgedehnt, um unnötige Ballungen zu vermeiden. Gäste sind herzlich willkommen.

31.05.2021 in Jugendpolitik

Am 1. Juni ist Internationaler Kindertag

 

Der 1. Juni wird als Internationaler Kindertag hierzulande gefeiert. Die Aktivitäten an diesem Tag reichen von Kinderfesten bis hin zu politischen Aktionen. Allen gemein ist, ein öffentliches Bewusstsein für die Lage der Kinder zu schaffen.

Als Geburtsstunde des heutigen Internationalen Kindertages gilt die Genfer Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im Juni 1925, deren 54 internationale Vertreter schließlich die Genfer Erklärung zum Schutz der Kinder verabschiedeten.

Gleichwohl der Gedanke des Schutzes der Kinder auf diese Weise internationale Aufmerksamkeit erfahren hatte, wurde der Internationale Kindertag am 1. Juni in den folgenden Jahren und vor allem nach Ende des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich von den kommunistischen Staaten des Ostblocks begangen. Dies ist sicherlich dem Umstand geschuldet, dass der Kindertag seit den 1930er Jahren vor allem von der sozialistischen Arbeiterbewegung getragen wurde.

Während die DDR den Internationalen Kindertag am 1. Juni im Jahre 1950 einführte und diesen im großen Stil mit zahlreichen Festen und Umzügen feierte, beging man seit 1954 auf Anlass der Vereinten Nationen in der BRD den Weltkindertag am 20. September.

Nach der Wiedervereinigung können wir uns freuen, dass die Kinder und deren Rechte an zwei Tagen im Jahr unsere Aufmerksamkeit bekommen.“ so Harald Prause-Kosubek, Bundestagsdirektkandidat der SPD. „Die SPD setzt sich dafür ein, dass noch in dieser Legislaturperiode die Kinderrechte in der Verfassung fest verankert werden, denn nur so werden Kinder als Grundrechtsträger tatsächlich anerkannt.“ Und er betont „Fridays for Futur zeigt uns sehr deutlich, Kinder wollen das Hier und Jetzt, aber auch die Zukunft mitgestalten und mitbestimmen und nicht nur die Hypotheken tragen, die die vorherigen Generationen verursachen. Und eine solche Forderung ist nicht nur gerecht, nein, sie entspricht auch dem geltenden Generationenvertrag.“

19.05.2021 in Pressemitteilung

Bund beteiligt sich an der Sanierung des Zinzendorfschlosses in Berthelsdorf und des Gutsspeichers in Großhennersdorf

 

Der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk, SPD-Berichterstatter im Haushaltsausschuss, erklärt:

Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute Nachmittag Gelder für Projekte freigegeben, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms X vom Bund gefördert werden sollen. Mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Im Haushaltsplan 2021 waren Mittel in Höhe von 70 Millionen Euro dafür vorgesehen. Damit werden nun bundesweit 319 Projektanträge bewilligt, von insgesamt 622 eingereichten Vorhaben.

Ein ausgewähltes Projekt befindet sich auf dem Areal des Zinzendorfschlosses in Berthelsdorf. Hier stehen 207.700 Euro an Bundesmitteln für die Sanierung und Restaurierung des östlichen Stallgebäudes bereit. Das teilweise eingestürzte Baudenkmal, gegenüber dem Schloss als prägendes Bauwerk der historischen Vierseithofanlage und Prototyp des Herrnhuter Barock, hat für die weitgehend rekonstruierte Anlage des Gutes Berthelsdorf große Bedeutung. Mit der Restaurierung und Wiederaufbau des alten Stalles wird ein weiterer wichtiger Baustein vor dem Verfall gerettet und soll behutsam restauriert und wiederaufgebaut werden. Das gesamte, aus insgesamt vier Gebäuden bestehende Hofensemble wird für kulturelle und museale Nutzungen zur Verfügung stehen.

Ich freue mich besonders, dass durch eine erneute Förderung durch das Sonderprogramm die Sanierung des Gutsspeichers Großhennersdorf fortgesetzt wird. Der nun bevorstehende zweite Bauabschnitt wird mit 187.500 Euro vom Bund bezuschusst und dient der Instandsetzung von Dach, Holzbauteilen, der Teilinstandsetzung der Fassade sowie der statischen Sicherung von innen. Angestrebt ist dort in Zukunft eine kulturell-soziale Nutzung. Das Rittergut Großhennersdorf ist mit all seinen erhaltenen Bestandteilen ein bedeutsames Denkmal in der südlichen Oberlausitz, welches mit seinen funktionalen und gestalterischen Merkmalen sowie mit seinem geschichtlichen und kulturhistorischen Hintergrund das nationale kulturelle Erbe mitprägt.

30.04.2021 in Pressemitteilung

Tag der Arbeit - Tag der Solidarität

 

Der 1. Mai schaut in den letzten 135 Jahren auf eine wechselvolle Geschichte. War 1886 ein Generalstreik in den USA der Beginn einer weltweiten Bewegung, um auf die politischen Verhältnisse und die Situation der arbeitenden Menschen zu reagieren, ist er heute immer noch und zu Recht Anlass für Kundgebungen, um auf den Mindestlohnsektor aufmerksam zu machen, konsequent Altersarmut zu bekämpfen und die Rahmenbedingungen für Leiharbeiter nachhaltig zu verbessern.

Zukunftssorgen bestimmen den Alltag der Menschen auch heute. Der Wandel der Arbeitswelt ist gravierend. Steht auf der einen Seite die Entgrenzung der Arbeit durch die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsplätzen, wird andererseits der Mangel an Fachkräften in einer Reihe von Branchen wie z. B. im Gesundheits-, Bildungswesen sowie Hotel- und Gaststättengewerbe heftig diskutiert. Dies sind Arbeitsverhältnisse, die auch durch Corona zusätzliche Belastungen mit sich bringen und auf die Lebenssituation der Menschen massiv einwirken.

„Der Strukturwandel in der Lausitz und die Befürchtung, dass Grenzregionen weniger Aufmerksamkeit in dem politischen Aushandlungs- und Unterstützungsprozessen bekommen, bewegt die Menschen aktuell hier und ganz besonders.“ So Harald Prause-Kosubek, SPD-Bundestagsdirektkandidat. „Menschen brauchen Antworten, welche Konzepte wir ganz konkret für die Zukunft der Arbeit vorhalten, wie wir die Probleme anpacken und welche Lösungen wir haben.“ Und weiter: „Die konsequente Bekämpfung des Arbeitskräftemangels und eine gute Lohnpolitik für alle arbeitenden Menschen gekoppelt mit familienunterstützenden Rahmenbedingungen wie z.B. für Kindererziehung und der Pflege der Angehörigen stehen dabei für uns im Vordergrund.“

Auch wenn zu Recht der 1. Mai als Feiertag zu einer besonderen Auszeit für Familien geworden ist, bleiben auch dieses Jahr die historischen „Maifeuer“ und der „Tanz in den Mai“ aus, um damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Wenn aber der 1. Mai zum Aufmarsch von Rechtspopulisten genutzt wird, um die Gesellschaft weiter zu spalten, steht das in einem tiefen Missverhältnis zum Anliegen dieses Tages und ein solcher Aufmarsch missachtet das Leid vieler Betroffener der Pandemie.

16.04.2021 in Pressemitteilung

Werte im Wandel

 

Welchen Wert hat die Europäische Gemeinschaft? Görlitzer SPD diskutiert mit Markus Meckel und regionalen Akteuren im Dreiländereck

Die Online-Veranstaltung aus Anlass des 100. Jahrestages des Görlitzer Parteitages ist offen für alle

Am 26. April, 19 Uhr diskutiert die Görlitzer SPD aus Anlass des 100. Jahrestages des Görlitzer Parteitages von 1921 online das Thema „Europäische Werte im Wandel - hat der Görlitzer Parteitag dazu noch etwas zu sagen?“

Prominenter Gast ist Markus Meckel, Mitbegründer der Ost-SPD und letzter Außenminister der DDR. Er diskutiert mit Ryszard Kessler als Vertreter der polnischen Sozialdemokraten aus Wroclaw, Thomas Zenker, Oberbürgermeister der Stadt Zittau, der Osteuropawissenschaftlerin Leonie Liemich, der Geschäftsführerin des Meetingpoint Music Messiaen e.V. in Görlitz, Alexandra Grochowski und Jürgen Murach von der SPD- Arbeitsgemeinschaft Polen aus Berlin, Fragen rund um gemeinsame europäische Werte und unser Miteinander im Europa von morgen. Moderiert wird die Debattenrunde von Matthias Ecke, Europabeauftragter der sächsischen SPD.

 

Die Online-Veranstaltung ist öffentlich über den Zugangslink: https://bit.ly/3sd0Daq

 

Vor 100 Jahren, vom 18. bis 24. September 1921, fand in der Görlitzer Stadthalle der Reichsparteitag der SPD statt. Auf der Tagesordnung der 376 stimmberechtigten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten standen damals unter anderem die Auswirkungen des Versailler Vertrages auf die Innen- und Außenpolitik Deutschlands. Die Versailler Friedensbedingungen waren in Deutschland als überraschend und als extrem hart empfunden worden. Hohe Reparationsforderungen und Inflation stürzten große Teile der Bevölkerung in Not und Elend. Während und nach der Inflation geriet Deutschland in eine zunehmende Abhängigkeit von ausländischen Krediten. Vier Jahre später bestimmten dann die friedenspolitischen Grundsätze des Heidelberger Programms die Haltung der Sozialdemokraten: „Sie tritt ein für die aus wirtschaftlichen Ursachen zwingend gewordene Schaffung der europäischen Wirtschaftseinheit, für die Bildung der Vereinigten Staaten von Europa, um damit zur Interessensolidarität der Völker aller Kontinente zu gelangen.“

Heute möchte Europa eine Friedensmacht sein, die für eine ökonomische und soziale Staatengemeinschaft steht. Aber ihre gemeinsamen Grundwerte müssen sich in den gegenwärtigen Krisen bewähren und für zukünftige Herausforderungen neu wappnen. Die über die Jahre gewachsenen regionalen Beziehungen in Grenzregionen wie dem Dreiländereck Deutschland, Polen, Tschechien sind dafür praktisches Vorbild wie auch Seismograf für bestehende Differenzen. Denn ohne einander geht es nicht und unsere Gäste diskutieren, wie das Projekt Europa auch zukünftig gelingen kann.

21.03.2021 in Allgemein

Internationale Wochen gegen Rassismus

 

Mit einer landkreisweiten Plakataktion beteiligt sich der SPD Kreisverband Görlitz an den internationalen Wochen gegen Rassismus, die in diesem Jahr vom 15.03. bis zum 28.03. stattfinden. Der Kreisvorsitzende der SPD, Harald Prause-Kosubek, sieht hierin eine traurige Notwendigkeit: "Für uns ist es selbstverständlich, dass eine demokratische und solidarische Gesellschaft nur dann funktionieren kann, wenn wir allen Menschen mit Respekt begegnen - unabhängig von Ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder ihrer sexuellen Identität. Die internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern uns jedes Jahr aufs neue daran, dass unser Kampf gegen Hass und Rassismus noch lange nicht vorbei ist. Gerade jetzt ist ist wichtiger denn je, dass wir gemeinsam füreinander einstehen." Mit Texten wie "Die Lausitz ohne Vielfalt ist wie Ostern ohne Eier" greifen die Plakate die Thematik mit frechen Sprüchen auf. Der Hintergrund ist jedoch mehr als ernst. Karin Mohr, ebenfalls Vorsitzende der SPD im Kreis Görlitz, erklärt: "Die Anschläge in Halle 2019 und vor einem Jahr in Hanau haben auch uns tief erschüttert. Mit unserer Plakataktion wollen wir zeigen, dass Hass und Hetze in unserer Heimat keinen Platz haben. Die Lausitz ist bunt und vielfältig - genau wie Ihre Bewohner. Oder können Sie sich Ostern ohne Eier vorstellen?" 

Alle Bilder der Aktion finden Sie auf unserer Facebookseite.

28.02.2021 in Wahlkreis

Wahlkreiskonferenz des Kreisverbandes in Rietschen

 

Am 27. Februar fand im Kulturhaus FEMA Rietschen die Wahlkreiskonferenz des SPD-Kreisverbandes statt. Mit 88,9 % wurde der im Vorfeld durch alle Ortsvereine unterstütze Nieskyer Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzende Harald Prause-Kosubek zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 157 (LK Görlitz) gewählt. Der 49-jährige Familienvater strebt die Nachfolge des im September nicht wieder antretenden Bundestagsabgeordneten Thomas Jurk aus Weißkeisel an. Auch Prause-Kosubek setzt sich für einen gelingenden Strukturwandelprozess in der Region ein und will an die erfolgreiche Arbeit Thomas Jurks anknüpfen. Ein besonderes Anliegen ist es ihm dabei, unter möglichst breiter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises den Wandel in der Lausitz gemeinsam aktiv zu gestalten.

Außerdem wählten unsere Genonssinnen und Genossen den neuen Kreisvorstand des Kreisverbandes Görlitz. Der bisher kommissarische Vorsitzende Harald Prause-Kosubek (2. v. li.) wird an der Seite der Görlitzerin Karin Mohr (2. v. re.) künftig dem Kreisverband vorsitzen. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Lena Weller (li.) aus Schleife sowie Ulrich Kemmerlings (re.) aus Bertzdorf-Hörnitz gewählt. Als Kassierer wurde der Görlitzer Uwe Weisbach im Amt bestätigt. Mit weiteren sieben Beisitzerinnen und Beisitzern sind Mitglieder aus allen Ortsvereinen im neuen Kreisvorstand vertreten.

 

Unsere Standpunkte:

Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität! 

Folge uns auf...

 

Kontakt

SPD Kreisverband Görlitz

c/o Regionalgeschäftsstelle Dresden

 

Devrientstr. 7

01067 Dresden

 

Telefon: 0351 / 4335631

 

E-Mail: kontakt@spd-neisse.de

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