Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Freunde der SPD, liebe Genossinnen und Genossen,

Als kommissarischer Kreisvorsitzender möchte ich Sie recht herzlich auf unserer Homepage begrüßen. Unser Auftritt soll Ihnen die Gelegenheit geben, sich über die Arbeit und das Engagement der SPD im Kreis Görlitz zu informieren und mit uns, den hiesigen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Kontakt zu treten.

Es ist unser Anspruch, mit den Menschen in unserer Heimatregion in der Oberlausitz, zwischen Löbau und Görlitz, zwischen Bad Muskau / Weißwasser und Zittau ins Gespräch zu kommen. Wir wollen und werden die Themen aufgreifen, die die Menschen hier vor Ort bewegen. 

Es ist unser Ziel, Menschen aus der Mitte der Gesellschaft für uns gewinnen, gesellschaftliche Bündnispartner zu suchen, vorhandene Kontakte intensiv zu pflegen und gemeinsam die Präsenz der SPD im Landkreis Görlitz zu erhöhen. Wir wollen den Dialog führen mit den Gewerkschaften, den Sozial-, Wohlfahrts- und Wirtschaftsverbänden, den Kirchen, den sozialen Bewegungen sowie den Initiativen und Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Bildung.

Wir suchen die Zusammenarbeit auf vernünftiger und ergebnisorientierter Basis und betrachten uns nicht als kategorische Opposition zum Landrat oder zur Kreisverwaltung. 

Ich danke unseren engagierten Mitgliedern in den SPD-Ortsvereinen und wünsche uns allen, allen demokratischen Kräften eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Menschen, die hier leben. Die SPD im Kreis Görlitz, an der Grenze zu unseren polnischen und tschechischen Nachbarn, steht auch in Zukunft für soziale Gerechtigkeit, für Vielfalt und Toleranz, für eine inklusive Gesellschaft und eine nachhaltige Willkommenskultur.

 

Herzlichst, Ihr

Harald Prause-Kosubek

(komm.SPD-Kreisvorsitzender)

 

26.10.2020 in Pressemitteilung

Bestürzung über den Tod von Thomas Oppermann

 

Die Nachricht von plötzlichen Tod Thomas Oppermanns erfüllt uns im SPD Kreisverband Görlitz mit tiefer Trauer. "Ich durfte Thomas bei zahlreichen Veranstaltungen der Bundestagsfraktion als engagierten und selbstbewussten Verfechter der sozialdemokratischen Idee erleben und bin tief erschüttert über die Nachricht von seinem Tod", erklärt der Vorsitzende des Kreisvorstandes Harald Prause-Kosubek. "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen Stunden bei Thomas' Familie.", so Prause-Kosubek weiter.

16.10.2020 in Jugendpolitik

30. Geburtstag des Kinder- und Jugendhilfegesetztes

 

Mit dem 3. Oktober verbinden sich berechtigter Weise vielfältige Lebensgeschichten in Ost und West. Lebensgeschichten mit biografischen Um- und Aufbrüchen. Eine Zeit der Veränderung und

Neuorientierung für viele Menschen. Sie herauszuheben, ist wichtig und zeugt von der Anerkennung ihrer Lebensleistung.

Der 3. Oktober 1990 ist aber auch ganz besonders mit dem Um- und Aufbruch der Kinder- und Jugendhilfe verbunden. Denn mit dem Tag der Wiedervereinigung trat das Kinder- und Jugendhilfegesetz in den neuen Bundesländern in Kraft und so fast drei Monate bevor es in den alten Bundesländern seine Wirkung entfalten sollte.

Endlich war es möglich, Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche so zu gestalten, dass Mit- und Selbstbestimmung, Individualität und Selbstverantwortung im Vordergrund stehen. Die Abkehr von einer eingriffsorientierten und repressiven Haltung gegenüber familiären Strukturen und individuellen Lebensentwürfen war klar gegeben.

Getragen von der Euphorie der Ereignisse während der friedlichen Revolution und der damit verbundenen Kraft, betonierte Strukturen aufzubrechen, entwickelte sich eine Landschaft sozialer Angebote, die an Kreativität und Innovation einzigartig war und deren Umsetzung aus heutiger Sicht so leicht erschien, vielleicht auch, weil die Möglichkeiten und Chancen erkannt und genutzt wurden.

Bis heute ist für mich das bedeutendste Moment im Kinder- und Jugendhilfegesetz – heute SGB VIII – das Recht des Kindes auf Beteiligung. Kinder zu fragen, Kinder anzuhören, Kinder mit ihren

Bedürfnissen und Wünschen, mit ihren Interessen und Forderungen ernstzunehmen und diese auch in den Alltag und ihrem Lebensumfeld zu integrieren, war und ist nicht nur besonders wichtig, nein, es war auch vor 30 Jahren ein Stück revolutionär. Denn bedenken wir doch, bis zum Jahr 2000 gehörte der „Züchtigungsparagraf“ zu einem juristischen Denkschemata in Deutschland.

Sicher hat die UN-Kinderrechtskonvention einen enormen Beitrag geleistet, dass dieses Recht des Kindes in einem der wichtigsten Gesetzgebungen Einzug hielt, aber es war auch ein besonderes

Rechtsverständnis, das den Vätern und Müttern des KJHGs zugrunde liegt, und davon zeugt, dass Kinder keine Objekte erzieherischen Handelns der Eltern oder Institutionen sind, sondern dass sie als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenständigen Rechten gesehen werden müssen.

Dass die Beteiligung von Kindern z.B. bei Wahlen noch keine Wirklichkeit ist, ist äußerst bedauerlich und empörend, aber dass sich Kinder und Jugendliche bei „Fridays for Future“ ihre Mitbestimmung einklagen, ist hoffnungsvoll und vielleicht auch ein Resultat aus einem in der Jugendhilfe gewachsenen Verständnis der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. So ist es wiederum fast verständlich, dass dieses Engagement Kinderrechtler weniger erschreckt, sondern sie bestätigt, auf ihrem Weg zu einer alters- und entwicklungsgerechten Beteiligung von Kinder und Jugendlichen.

Auf diese 30 Jahre Entwicklung zu schauen, ist wichtig, erfreulich und macht Mut und Zuversicht für die Zukunft.

Cordula Lasner-Tietze

05.10.2020 in Allgemein

Vorstandsklausur in Bertsdorf-Hörnitz

 

Im Mittelpunkt der zweitägige Klausur am 02.10/03.10. stand die Vorbereitung der Unterbezirkskonferenz im November diesen Jahres und der gegenseitige Austausch der Vorstandsmitglieder und der Kandidierenden. Im idyllischen Oberlausitzer Bergland konnten wir gemeinsam über das künftige Miteinander, regionale Themenschwerpunkte, den anstehenden Bundestagswahlkampf u. v. m. diskutieren. Besonders intensiv wurde natürlich auch über die persönlichen Erlebnisse und Eindrücke rund um die Wiedervereinigung vor 30 Jahre gesprochen. Das abendliche Beisammensein im Auengut Bertsdorf-Hörnitz bei entspannter Stimmung war eine willkommene Abwechslung in diesen schwierigen Zeiten.

14.09.2020 in Allgemein

Neumitgliedertreffen und UBK der Jusos in Weißwasser

 

Das ursprünglich schon für März geplante Neumitgliedertreffen unseres Kreisverbandes konnte am 12.09. endlich in der "Hafenstube" des Soziokulturellen Zentrum Telux e.V. in Weißwasser stattfinden.

In lockerer Runde, bei Getränken und einem Imbiss konnten wir mit allen Genossinnen und Genossen, die in den letzten zwei Jahren in die SPD im Kreis Görlitz eingetreten bzw. in den Kreisverband zugezogen sind, ins Gespräch kommen. Dabei war uns besonders wichtig zu erfahren:

Was war die Motivation, Mitglied der SPD zu werden?

Welche Erwartungen hast du an die SPD, allgemein und hier vor Ort?

Möchtest Du Dich aktiv in die Arbeit vor Ort einbringen und wie? u.a.m.

Die vielen persönlichen Geschichten und individuellen Hintergründe haben uns wieder einmal vor Augen geführt, wie vielfältig unsere Partei ist. Das ist eine entscheidende Stärke, die wir zukünftig noch stärker nutzen möchten.

Im Anschluss an das Neumitgliedertreffen fand die Unterbezirkskonferenz der Jusos Görlitz statt. In der postindustriellen Atmosphäre der "Hafenstube" haben die Jusos u.a. einen neuen Vorstand gewählt. Zuvor hatte die UBK beschlossen, dass an der Spitze des Kreisverbandes zukünftig eine Doppelspitze stehen soll. Als neue Vorsitzende wurden Lena Weller und Tobias Ganer gewählt. Dem neuen Vorstand gehören außerdem Henning Kirchner, Andreas Wünsche (stellvertretende Vorsitzende) und Falko Metjen (Beisitzer) an.

10.08.2020 in Pressemitteilung

Dulig: Gemeinsam mit Olaf Scholz für klare Verhältnisse und Vernunft

 

Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen und Ostbeauftragter der SPD, zum Beschluss des SPD-Parteivorstandes mit Olaf Scholz als Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl 2021 anzutreten: 

„Ich freue mich, dass die SPD früh für klare Verhältnisse sorgt und Olaf Scholz als Kanzlerkandidat nominiert hat. Olaf Scholz hat in der Landes- und Bundespolitik gezeigt, dass er standhaft und verantwortungsvoll Krisen und Herausforderungen meistern kann. Mit Respekt vor jeder und jedem Einzelnen und einem klaren Bild von einer guten und gerechten Zukunft für alle gehen wir jetzt gemeinsam mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidat in die Bundestagwahl“, so Martin Dulig. 
 

19.07.2020 in Allgemein

Erste KV-Sitzung im "Netzwerk Solidarität" Zittau

 

Am 13.07.20 fand die erste Sitzung des Kreisvorstandes im neuen Büro "Netzwerk Solidarität" in der Reichenberger Str. 52 in Zittau statt. Das "Netzwerk Solidarität" ist ein Gemeinschaftsprojekt des SPD-Ortsverein Zittau, des DGB Ostsachsen, der IG Metall Ostsachsen und von ver.di. Dabei wurde u.a. die Vorbereitung des geplanten Unterbezirkparteitages im November 2020 und erste Planungen zur Bundestagswahl 2021 besprochen. Die Jusos Görlitz stellten Ihre Pläne für das zweite Halbjahr 2020 vor und auch über ein neues Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit wurde diskutiert.

05.12.2018 in Kommunales

Unterstützung der Tarifforderungen der Musikschullehrer*innen der Kreismusikschule Dreiländereck Löbau

 

Einstimmig hat der neu gewählte Kreisvorstandes der SPD Görlitz in seiner konstituierenden Sitzung folgendes erklärt:

Der SPD-Kreisvorstand unterstützt die Forderung der Musikschullehrer*innen der Kreismusikschule Dreiländereck Löbau nach tariflich geregelten Arbeitsbedingungen.

Es darf nicht sein, dass qualifizierte und engagierte Beschäftigte, die sehr viel für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum Sachsens leisten, für bis zu 30 Prozent unter dem Tarif für öffentliche Musikschulen arbeiten müssen.

Wir Mitglieder des Kreisvorstandes fordern die Geschäftsführung und den Landkreis Görlitz auf, umgehend der Aufnahme von Haustarifverhandlungen zuzustimmen.

Darüber hinaus fordern wir, dass in den nächsten drei Jahren rechtliche Regelungen erfolgen, dass die Bezahlung aller sächsischen Musikschul- und Volkshochschulpädagogen mit pädagogischem Studienabschluss den Lehrern an den Schulen gleichgestellt wird und die Finanzierung spätestens ab 2021 durch das Land Sachsen über den Kultur- oder Bildungshaushalt gewährleistet wird.

Görlitz, 4.12.2018

30.10.2018 in Landespolitik

Görlitzer in den SPD Landesvorstand gewählt

 

 

Der Görlitzer Familienvater Mike Thomas (49) wurde auf dem SPD-Landesparteitag in Dresden erneut in den Landesvorstand gewählt. Bereits im ersten Wahlgang erreichte der Schriftführer des SPD-Kreisverbandes Görlitz mit einem sehr guten Ergebnis die notwendigen Stimmen. 
„Natürlich freue ich mich über das klare Votum und werde mich auch zukünftig im neuen Landesvorstand für die Themen Bildung, ländlicher Raum und Inklusion einsetzen“, sagte Thomas.
„Der Kreisverband Görlitz hatte sich einstimmig für Mike Thomas ausgesprochen und auf weitere Kandidaturen verzichtet, um ihn zu stärken. Deshalb bin ich sehr froh und freue mich für Mike Thomas“, so der Görlitzer SPD-Kreisvorsitzende Thomas Baum.

Görlitzer Erklärung

/goerlitzer-erklaerung/

vom Kreisvorstand am 09. April 2019 beschlossen

Kontakt

SPD Kreisverband Görlitz

c/o Regionalgeschäftsstelle Dresden

 

Devrientstr. 7

01067 Dresden

 

Telefon: 0351 / 4335631

 

E-Mail: kontakt@spd-neisse.de

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